Macarons

Zauberhafte, französische Leckerei: Macarons

Sie sind einer der Höhepunkte der französischen Confiserie: Macarons! Dieses Gebäck ist mit seiner typischen runden Form nicht mehr aus der Backkunst wegzudenken. Gefüllt mit Buttercreme gibt es die kleinen Macarons in unzähligen knallig-bunten Farbkombination. So vielfältig wie die jeweilige Farbe der knusprigen Leckereien ist, kann aber auch die Buttercreme durch unzählige Füllungen ausgetauscht werden. Der Fantasie an Kombinationen sind keine Grenze gesetzt.

Ich möchte Euch heute zeigen, wie Ihr dieses luftig-leichte Gebäck selbst machen könnt. Insgesamt habe ich zwei Versuche gebraucht, bis meine Macarons so geworden sind, wie ich sie mir vorgestellt habe. Also seid nicht verzweifelt, wenn es beim ersten Backen noch nicht auf Anhieb klappt, denn Übung macht bekanntlich den Backmeister.

Für rund 30 Macarons benötigt Ihr:

120g Dr. Oetker gemahlene Mandeln

200g Sweet Family Puderzucker

3 Eiweiß

35g Biova Panela Zucker Peru

1 Prise Easy Gourmet Ur-Salz

Heitmann Crazy Colors Lebensmittelfarbpulver

Das Zauberwort zur Herstellung von Macarons lautet: fein! Die Zutaten müssen fein sein, damit die Macarons später ihre typischen Füße, die Ränder an den Gebäckhälften, bekommen. Das bedeutet, dass Ihr als erstes die gemahlenen Mandeln und den Puderzucker sieben müsst. Wiederholt das zwei oder drei Mal, damit im Teig keine Klümpchen entstehen können.

Trennt das Eigelb vom Eiweiß, welches Ihr mit einer Prise Salz steif schlagt. Werft das Eigelb aber nicht weg, da Ihr das noch für die Buttercreme benötigt. In die Eiweiß-Salz-Mischung gebt Ihr schrittweise den Zucker hinein. Noch bevor das Eiweiß komplett steif geschlagen ist, gebt Ihr das rote Lebensmittelpulver hinzu. Lebensmittelfarbe würde in diesem Fall die Konsistenz des Teiges zu sehr verändern, davon rate ich Euch ab! Nehmt erst ein bisschen weniger vom Pulver und versucht dann mit schrittweisen Portionieren Euren perfekten Farbton zu finden.

MacaronsHebt das Eiweiß ganz vorsichtig unter die zuvor gesiebte Mandel-Puderzucker-Mischung. Achtet dabei darauf, dass Ihr nicht zu sehr rührt, sonst würde die Masse allmählich zusammenfallen. Füllt das Ganze in einen Spritzbeutel.

Bereitet ein Backblech vor, auf dem Ihr mit einem Zwei-Euro-Stück kleine Kreise zur Orientierung für die Größe der Macarons aufmalt. Diese Kreise sollten genug Abstand zueinander haben, da die Macaron-Hälften beim Backen ein wenig größer werden. Die Markierung mit dem Eurostück ist ganz hilfreich, weil Eure Hälften so ungefähr die gleiche Größe haben werden.

Wenn Ihr den Macaron-Teig auf das Backblech gespritzt habt, nehmt Euch zwei Geschirrhandtücher, legt sie unter das Blech, hebt es an und schlagt es auf die Geschirrtücher. Macht das ruhig einige Male. Die angesammelte Luft beim Steifschlagen und Rühren gelangt so an die Oberfläche. Außerdem verhindert es, dass Eure Macaron-Hälften von Innen hohl werden. Lasst die „geschlagenen“ Macarons mindestens eine Stunde ruhen. Danach werden sie im vorgeheizten Backofen bei 160°C für 12 Minuten gebacken. Wenn diese Backzeit vorüber ist, nehmt die Macarons nicht direkt aus dem Backofen, sondern lasst sie noch für ca. 5 Minuten ruhen. Wenn diese Zeit vorüber ist, lasst sie auf dem Backblech langsam auskühlen.

Macarons

Damit Eure Macarons ein voller Erfolg werden, benötigt Ihr noch eine passende Füllung. Bei meinem französischen Gebäck habe ich mich für eine leckere Buttercreme entschieden.

Für die Buttercreme benötigt Ihr:

5 Eigelb

200g Biova Panela Zucker Peru

600ml Wasser

400g Butter

1 Prise Easy Gourmet Ur-Salz

Dr. Oetker Bourbon Vanilleschote

Zunächst nehmt Ihr einen Topf und vermengt das Wasser mit dem Zucker. Bringt diese Flüssigkeit zum Kochen, bis die Temperatur 115°C erreicht hat. Während Ihr auf diese Gradzahl wartet, könnt Ihr das Eigelb cremig rühren.

Der heiße Zuckersirup wird nach dem Erreichen der besagten Temperatur mit dem Eigelb vermengt und solange geschlagen, bis die Masse nicht mehr warm ist. Gebt als nächstes die Butter stückchenweise hinzu, bis sich die gesamte Mischung zu einer glatten Creme verbunden hat. Um der Buttercreme noch ein wenig Geschmack zu verleihen, gebt etwas von der Vanilleschote hinzu.

Macarons

Anschließend nehmt Ihr Euch die abgekühlten Macaron-Hälften und versucht immer zwei aufeinander passende Hälften zu finden, damit Ihr auch perfekte Macarons erhaltet. Füllt die selbstgemachte Buttercreme in einen Spritzbeutel und gebt ein wenig davon auf eine der zwei Hälften eines fertigen Macarons. Die zweite Hälfte wird oben auf die Creme platziert und leicht festgedrückt – Fertig!. Nach einem wirklich kniffligen Backerlebnis habt Ihr jetzt Eure ersten eigenen Macarons und könnt Euch ein wenig wie ein kleiner, französischer Bäcker fühlen.

Profitez des pâtisseries,

Euer Eric

Puderzucker

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