Geschmackskunstwerk Wein. Oder: Wein erleben.

So, nun haben wir den Sommer mit all seiner Hektik, seinen Partys und sonstigen Events fast geschafft. Die große Hitze ist vorbei, der Sommerurlaub auch, es wird langsam kühler und die Tage werden kürzer. Langsam entschleunigt sich alles ein wenig und wir haben mal wieder Zeit für uns. Mit uns meine ich natürlich meine liebe Frau Simone und mich. Kein Freizeitstress mehr, sondern einfach mal gemütlich in den Garten setzen, die letzten Sonnenstrahlen genießen, wieder mal ein Buch lesen oder nur so ein bisschen plaudern und die Zeit verstreichen lassen.

Ein Glas Wein dazu? Was für eine Frage! Aber hier kommen jetzt andere Weine ins Glas. Vorbei ist die Zeit der frischen und fruchtigen „Partyweine“. Den Weinen, die auch einfach mal den Durst löschen oder die man auch zu einer „Schorle“ vergewaltigen kann, ohne dass sie es einem übelnehmen oder man dabei ein schlechtes Gewissen (habe ich aber immer) bekommen muss. Jetzt ist es Zeit für Weine, die mehr Aufmerksamkeit benötigen, bei denen man bei jedem Schluck eine neue Facette entdecken kann.

Ein paar der letzten selbst geernteten Tomaten aus dem Garten, frisches Brot und kräftigen Weichkäse und dann einen Wein mit Tiefgang. Ein bisschen essen, ein bisschen reden und dabei in die Kommunikation mit dem Wein einsteigen, das lieben Simone und ich am Spätsommer. Das ist für uns Entspannung. Ein unangestrengter Genuss bevor uns das Wetter dann wieder in die Wohnung treibt. Es sind auch die Momente, wo Simone und ich immer mal wieder die Überraschung im Glas suchen, wir experimentierfreudig sind und wir auch mal was neu- oder wiederentdecken wollen. Riesling, Grauer Burgunder, Weißburgunder, Sauvignon Blanc und gerne auch mal einen Spätburgunder. Der Weinkeller muss also wieder mit vielen unterschiedlichen Überraschungen gefüllt werden.

Für mich heißt das von von Winning kaufen und zwar die unterschiedlichsten Rebsorten, Lagen und Qualitäten. Dann macht abends schon die Auswahl der richtigen Flasche Wein richtig viel Spaß. Von Winning das ist für mich ein Gesamtkunstwerk, da ist jede Flasche wie ein Überraschungsei und ich erlebe immer wieder etwas ganz Besonderes auf der Zunge. Herz, Seele und Kopf dieser Weine ist mein Freund Stephan Attmann. Kennengelernt habe ich Stephan Anfang 2010. Da war das Weingut gerade einmal „neu geboren“. Steckte noch in den Kinderschuhen und der erste neue Jahrgang kam gerade auf die Flasche, als wir uns in meinem Büro gegenübergesessen haben. „Super, dass ich hier sein darf. Habe ich endlich eine Ausrede meinen Bruder mal wieder zu besuchen.“ Fragezeichen bei mir. „Der ist hier an der Uni Herzchirurg und wohnt gleich um die Ecke.“ Wir haben dann über Gott und die Welt und auch ein bisschen über Wein und von Winning gesprochen.  Also Stephan ist hochintelligent, kein Winzer, sondern studierter Betriebswirt und hat sicher einen mehr als hervorragenden Abschluss. Aber er hat eben auch die Leidenschaft zum Wein. Und wenn ich Leidenschaft sage, dann meine ich so richtig Leidenschaft. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wie er zu Achim Niederberger und seinem Traum gekommen ist. Ich weiß nur, sie hatten eine innige Verbindung und heute lebt Stephan diesen Traum weiter.

Ich bin nun eher so eine Büropotatoe. Also mich mal auf ein Weingut zu bekommen, das ist nahezu unmöglich, aber Winning und Stephan das musste ich mir live und in Farbe ansehen. Ab nach Deidesheim – mittlerweile war ich jetzt schon 3 mal da – und ab in die Weinberge und in den Keller vom Weingut von Winning. Spurensuche. Grundlagenforschung. Oder einfach nur Stephan erleben. Schon im Weinberg befasst er sich ausgiebig mit dem Boden, dreht jedes Blatt mehrfach um und kennt bestimmt jede einzelne Traube mit dem Vornamen. Er erklärt einem die tektonische Plattenverschiebung und wie sich die Landschaft in den nächsten Millionen Jahren verändern wird. Wenn Sie also mal vor Ihrem geistigen Auge erleben wollen, wie Freiburg an Deidesheim vorbei den Rhein abwärts wandert, dann einmal Erdkundeunterricht bei Stephan buchen. Im Keller wird er dann zum wahren Derwisch. Springt von Fass zu Fass und erklärt einem, aus welchen Holz mit welcher Herkunft und unter welchen Vorgaben dieses Fass nach seinen Vorstellungen warum gebaut wurde.

In jedem einzelnen Fass passiert dann ein anderes Wunder.

Wein wird schon in jedem Fass gemacht, aber in jedem entwickelt er sich ein wenig anders und darf, ja muss es bei Stephan auch. So erlebt man im Keller bei einer Verkostung wahre Wunder, unterschiedliche Nuancen, verblüffende Geschmacksexplosion. Einige wenige Fässer sind so einzigartig, dass sie zu der obersten Qualitätsstufe vermählt werden. Für andere Weine werden dann mehrere Fässer kombiniert oder auch mit Weinen, die im Stahltank ausgebaut wurden, vermählt. Das alles klingt jetzt so ein bisschen nach Versuch und Irrtum, aber das ist falsch: Stephan hat das Ergebnis im Kopf und weiß ganz genau was passiert, wenn er das alles miteinander kombiniert. Er denkt Wein!

Wer also mal so richtig Wein erleben will, sich die Zeit und Muße gönnen möchte und für wen eine Flasche Wein auch immer wieder eine Überraschung bieten muss: Der trinkt einfach von Winning.

Cheers Kai

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