Japanische Spezialität: Maki-Sushi selbst gemacht

An ganz bestimmten Tagen möchte ich mir gerne eine kulinarische Spezialität gönnen, ob nach einer bestandenen Prüfung oder nach einer harten Arbeitswoche. Dieses Mal wollte ich mich mit einem japanischen Leckerbissen belohnen: Ich werde mein erstes, eigenes Sushi machen.

 

Bei dem Sushi, das ich für Euch ausprobiert habe, handelt es sich um die bekannteste Form der japanischen Spezialität: Das Maki-Sushi. Dieser Name leitet sich von der japanischen Bezeichnung für die Bambusmatte „Makisu“ ab. Dieses Kochwerkzeug ist einer der Hauptbestandteile für die Herstellung des Maki-Sushi.

 

Als Grundlage wird der sogenannte Sushi-Reis verwendet, der dann je nach Belieben mit unterschiedlichen Zutaten belegt wird. Ich möchte vier unterschiedliche Sorten Maki-Sushi machen und habe am Ende meines Sushi-Experiments 48 Sushi-Häppchen – das wird ein Fest!

 

Hierzu werden folgende Zutaten benötigt:

4 Noriblätter

1kg Sushi-Reis

Reisessig

150g Lachs

1 Salatgurke

4 Möhren

1 Zucchini

Wasabipaste

Sojasauce

Ingwer

Salz, Zucker

Bambusmatte

 

Zunächst kocht Ihr den Sushi-Reis nach Packungsanleitung. Der Reis kann jedoch nicht sofort nach dem Garen verwendet werden, er muss vollständig abgekühlt sein. Während dieser Zeit könnt Ihr den diesen aber trotzdem weiter verarbeiten, indem Ihr eine Mischung aus Zucker, Salz, Reisessig und Wasser zusammenrührt. Dieses Gemisch träufelt Ihr langsam über den Reis und rührt es gut unter. Er sollte so nun eine leicht klebende Konsistenz erhalten.

 

Maki-Sushi Rollen

 

Als Nächstes kümmert Ihr Euch um die Beilagen, die im Maki-Sushi verarbeitet werden sollen. Dabei gilt folgende Regel: Schneidet alle Zutaten in längliche, schmale Streifen. Je schmaler, desto besser! So seid Ihr auf der sicheren Seite und wisst, dass sich Eure Sushi-Röllchen auch gut schließen lassen!

 

Nun kommen wir zum eigentlichen Sushimachen. Schneidet zunächst das Noriblatt in zwei Teile und legt eine Hälfte mit der glatten Seite auf die Bambusmatte. Der Reis wird als breiter, dünner Streifen auf die Noriblatthälfte verteilt. Sorgt dafür, dass sowohl oben und unten 1-2cm Platz ist, damit Ihr die Rolle später gut verschließen könnt.

 

Nun kommen Eure klein geschnittenen Zutaten zum Einsatz. Ich habe mich für vier verschiedene Varianten des Maki-Sushi entscheiden: Eine Variation mit Lachs; eine mit Gurke und eine Dritte bestehend aus Gurke und Möhre. Für die, die Schärfe lieben, habe ich noch eine ganz besondere Variante: Lachs mit Zucchini und Wasabi. Dieser grüne, japanische Meerrettich ist wirklich sehr scharf, passt also bei der Dosierung gut auf.

 

Maki-Sushi Rollen

 

Wenn Ihr die jeweiligen Zutaten auf einer mittleren Linie im Reis verteilt habt, geht es ans Rollen. Bevor Ihr mithilfe der Bambusmatte das Noriblatt bis zum Schluss aufrollt, solltet Ihr das Ende des Blattes mit Wasser anfeuchten. Die Feuchtigkeit sorgt dafür, dass das Maki-Sushi besser verschlossen bleibt. Drückt das Röllchen am Ende leicht an.

 

Schneidet die Sushi-Rollen am besten mit einem scharfen Messer in sechs kleine Häppchen. Serviert Euer selbstgemachtes Maki-Sushi am besten mit einer kleinen Palette an leckeren Saucen und Dips. Hierzu eignen sich am besten Sojasauce, Ingwer und der bekannten Wasabipaste.

 

Dann gibt es nur noch eins zu sagen: „Itadakimasu“ – das bedeutet soviel wie „Ich fange jetzt an zu Essen“. Eine Floskel, die man in den asiatischen Ländern statt „Guten Appetit“ verwendet,

Euer Eric

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