Kürbiskuchen

Pumpkin-Pie – Kürbiskuchen mit herbstlichen Gewürzen

Welche wunderbaren Gerichte man mit Kürbis kochen kann, darüber habe ich vor kurzen schon einmal geschrieben. Heute stelle ich Euch ein Rezept vor, das zunächst sehr ungewöhnlich klingt: Pumpkin-Pie.

Wie kann etwas, das man sonst als Suppe oder mit kräftigen Gewürzen zubereitet, auch als Zutat für einen Sonntagskuchen verwendet werden? Die Antwort: Kürbisse sind absolute Alleskönner in der Küche, die vor allem mit Zimt, Nelke und Muskat ihren großartigen Fruchtgeschmack unter Beweis stellen. In Amerika ist der Pumpkin-Pie übrigens vor allem zu Halloween ein traditioneller Lieblingskuchen.

 

Also, ran an die Arbeit! Draußen hat es gerade angefangen zu regnen und aus meinem Küchenradio singt Cole Porter. Die perfekten Voraussetzungen für einen herbstlichen Sonntagskuchen. Die Zubereitung ist sehr einfach und mit etwas Küchengeschick nicht besonders zeitaufwendig. In einer halben Stunde sollte der Kuchen ofenfertig sein.

 

Ihr braucht:

Für den Mürbeteig:

 

Für die Füllung:

 

Zubereitung:

Zuerst einen Mürbeteig kneten: Dazu Weizenmehl, Backpulver, Zucker, Salz, Margarine, Eigelb und Zitronensaft zu einem Teig verkneten. Während Ihr die Füllung zubereitet, könnt Ihr den Teig in den Kühlschrank stellen. So lässt er sich später besser in der Form ausrollen

 

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Für die Füllung zunächst den Kürbis waschen, würfeln und in kochendem Wasser für ca. 10-15 Minuten kochen. Ist der Kürbis soweit, dass sich daraus ein festes Püree herstellen lässt, das Wasser abgießen und den Kürbis kurz auskühlen lassen

 

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Anschließend den Zucker, die Eier, den Frischkäse und die Gewürze zufügen und zu einer cremigen Masse pürieren. Ich bevorzuge frischen Ingwer, sowie frisch von der Nuss geriebenen Muskat. Ebenso solltet Ihr darauf achten, echten Zimt zu verwenden: Im Vergleich zum billigen Cassia-Industriezimt ist der Ceylon Zimt aus echter Rinde vom Zimtbaum gewonnen. Hier könnt Ihr zum Beispiel den gemahlenen Lebensbaum Ceylonzimt in Bioqualität verwenden.

Die Springform fetten und mit Paniermehl bemehlen. Den Teig in die Form drücken und den Rand hochziehen.

Jetzt noch die Kürbismasse auf den Teig gießen und den Kuchen für ca. 60 Minuten bei 175 Grad in den Ofen schieben.

Nach der Backzeit den duftenden Kuchen aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten stehen lassen und dann aus der Springform lösen. Ihr könnt den Kuchen natürlich sofort essen – er wird aber aromatischer, desto länger er steht.

Noch ein Hinweis:

    Ich benutze gern viele Gewürze. Wer es lieber ein wenig dezenter mag, nimmt einfach die halbe Menge.
    Ich koche gern mit Hokkaido-Kürbis, weil man die Schale mitessen kann.
    Solltet Ihr einen anderen Kürbis verwenden (Butternut oder ähnliches), müsst Ihr den Kürbis vorher schälen.
    Statt frischem Ingwer könnt Ihr auch Ingwerpulver verwenden.
      Ein gutes und aromatisches Ingwerpulver gibt es zum Beispiel von der

Firma Fuchs

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Enjoy your pie!

Eure Leni vom Lieferello-Blog-Team

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