Tofu-Wok-Gemüse

Tofu-Wok-Gemüse – Lust auf Leichtes

Passend zur Zeitumstellung und den ersten kaltnassen Tagen im Herbst gebe ich euch heute ein Rezept mit auf den Weg, das durch seine leichten und frischen Zutaten Körper und Geist bei Laune hält. An der asiatischen Küche gefällt mir, dass sie sich mit geringem Aufwand kochen lässt – trotzdem bekommt man dank frischem Gemüse und aromastarker Gewürze viel Geschmack in seine Gerichte. Für dieses Wokgericht mit Tofu braucht es einige besondere Zutaten. Sind diese jedoch erst einmal im Vorratsschrank, greift man auch im Küchenalltag gern auf sie zurück. Die Zubereitung ist nicht sonderlich kompliziert.

 

Collage1

 

Ihr braucht:

  • 100g Tofu
  • 3 Möhren
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 3 Lauchzwiebeln
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 70g Zuckerschoten
  • 2 Paprika (rot und gelb)
  • 2 Tassen Basmati-Reis
  • 4 EL Vitaquell Bio Kokosöl nativ
  • 3 TL Sesam (z.B. Seeberger Sesam ungeschält)
  • 2 EL Sojasauce (Tipp: Arche Bio Shoyu Sojasauce)
  • 1 EL Al Amier Tahina Sesam Paste
  • 2 Dosen Dr. Goerg Bio-Kokos-Milch
  • Bei Bedarf Zitronengras

 

Zum Würzen:

  • Salz
  • Pfeffer
  • Kurkuma
  • Zucker
  • Paprikapulver

 

Collage2

 

Zubereitung:

1.) Als Erstes den Tofu in zuckerwürfelgroße Stücke schneiden und in ausreichend Öl richtig scharf anbraten. Tofu entwickelt sein säuerliches Aroma erst bei viel Hitze. Deshalb flott in der Pfanne schwenken, damit nichts anbrennt. Abschließend mit der Sojasauce ablöschen und beiseite stellen.

2.) Das Gemüse vorbereiten: Die Möhren schälen, halbieren und in längliche, dünne Streifen schneiden. Die Paprika waschen und in dünne Streifen schneiden. Die Zuckerschoten waschen, die Enden abschneiden und einmal in der Mitte durchbrechen. Alles in den Wok geben und mit Kokosöl anbraten.

3.) Jetzt ist ein guter Zeitpunkt den Reis vorzubereiten. Als Faustregel gilt: Eine Tasse Reis braucht 2 Tassen Wasser zum Kochen. Für eine Person reicht meist eine Tasse Reis aus.

4.) Nacheinander nun die weiteren Zutaten in den Wok hinzufügen: Lauchzwiebel in Ringe schneiden, Ingwer schälen und in kleine Stückchen schneiden, Knoblauch schälen, kleinschneiden und alles mit in den Wok geben. Den Sesam könnt ihr auch schon dazugeben, allerdings müsst ihr aufpassen, dass er in der Pfanne nur leicht röstet und nicht zu dunkel wird. Wer mag (und wer hat) kann auch frisches Zitronengras dazugeben: Beim frischen Zitronengras die oberste Schicht von den Halmen schälen und die obere Spitze abschneiden. Die untere Spitze könnt ihr dranlassen, so kann man den Halm, nach einiger Zeit des Mitköchelns, leichter wieder hinausfischen. Wer nicht hat, kann gemahlenes Zitronengras nehmen.

5.) Wenn das Gemüse ein wenig angebraten ist, kommt die Kokosmilch dazu. Wartet bis diese leicht zu köcheln beginnt, würzt dann alles mit Salz, Pfeffer, Zucker, Paprikapulver, und Kurkuma. Zum Abschluss noch die Sesampaste und das bereitgestellte Tofu mit unterrühren. Bei all jenen Zutaten, die nicht zur alltäglichen Küchenausstattung zählen, habe ich darauf geachtet, dass die Produkte keine Aromen oder Farbstoffe enthalten. Das Gemüse hat in der Kombination mit dem frischen Knoblauch, dem Ingwer und dem Sesam so viel Geschmack, dass jeder weitere Zusatz nicht nur hier überflüssig erscheint.

 

Collage3

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Schreibe einen Kommentar