Vegan in Berlin…

Gerade sitze ich in der Bahn und fahre nach einem schönen Wochenende wieder nach Hause: Ich habe eine Freundin in Berlin besucht. Steffi, so heißt meine Freundin, ist eine hervorragende Köchin und hat mich schon viele Male mit ganz frischen Ideen und Rezepten verblüfft – umso überraschender war es für mich, als Steffi zu mir sagte: „Dieses Wochenende essen wir vegan.“ So kannte ich meine Freundin gar nicht. Ich brachte diesen Trend sofort mit der Berliner Großstadtluft in Verbindung, Steffi erklärte sich dann aber sofort: „In jedem Monat verzichte ich eine Woche auf tierische Produkte.“

lieferello_blog_foodIn ihrer Familie ist es üblich, sich in der Woche vor Ostern ausschließlich vegan zu ernähren. Steffi hat dieses religiös begründete Fasten für sich übernommen, weil für sie gerade in der scheinbaren Reduzierung der Zutaten eine Explosion neuer Möglichkeiten liegt: Wenn man auf bestimmte Lebensmittel verzichtet, entdeckt man plötzlich ganz andere, mit denen sich ganz andere leckere Speisen zubereiten lassen. Wer einmal Edamame (frische, grüne Sojabohnen) probiert hat, wird mir zustimmen.lieferello_blog_food

Steffi hatte für diesen Abend eine Thai-Suppe mit grünem Spargel, Limetten und Bambussprossen gekocht. Die asiatische und indische Küche ist bekannt dafür, viele großartige vegane Suppen, Currys und Soßen im Angebot zu haben: Eine wahnsinnig gute Suppe, die übrigens mit der mittelscharfen Madras Currypaste von Truly Indian ganz einfach zu kochen ist. Dazu gab es lieferello_blog_foodSalat, reichhaltig und frisch, mit einem Öl aus – auch noch nie zuvor
probiert­ – Hanfsamen! Ab jetzt weiß ich: Hanföl ist eine tolle Alternative zu Butter und Olivenöl (Good Oil Hanföl aus kaltgepressten Hanfsamen ­­– einfach mal probieren) und dabei komplett vegan.
Zum Nachtisch gab es ein süßes Milchreis-Sushi – keine Ahnung, ob man das so nennt ­– nicht mit Kuhmilch sondern mit Sojamilch hergestellt. Für mich kommt auch nach diesem Wochenende nichts an echte Kuhmilch heran. Ich muss aber zugeben, dass sich Sojamilch, ich habe jetzt nur die Alpro-Soya probiert, nicht nur in diesem Dessert sondern auch im Kaffee eine wirklich gute Figur macht.

Als hätte ich von Steffis veganer Woche gewusst, hatte ich für sie eine Auswahl von Fritz Cola-Sorten im Gepäck: Ich wollte unbedingt, dass sie die Sorten mit Melone und Stevia probiert, da passte es super, dass Fritz sehr großen Wert auf die vegane Herstellung ihrer Limonaden legt.Gemüse 1

Ich genieße mein Essen und liebe es, für mehrere Stunden ganz im Kochen zu versinken. Ich glaube zwar nicht, dass ich die Lebensphilosophie „vegan“ voll auf mein Leben übertragen kann, dennoch hat mir dieses Wochenende gezeigt, wie reichhaltig ich mich ernähren kann, wenn ich hin und wieder auf tierische Produkte in meiner Küche verzichte. Mein Fazit: „Gib mir Tofu, Soja und Gemüse und ich mache dir ein Essen, dass jedes Schnitzel alt aussehen lässt!“

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